Erfahrungsbericht
des Museums Prora
1995 bis 2005


Vortrag bei der Frühjahrstagung des Museumsverbandes
in Mecklenburg-Vorpommern e.V. 
Prora 22. Mai 2005
Museum Prora

Objektstraße 3-5
D-18609 Prora/Rügen
Tel. (+49) (38393) 32 640
Fax (+49) (38393) 14 225

Referent:
Prof. Dr. Joachim Wernicke

-Eröffnet 1. Juni 1995.
-Heute ca. 4.000 qm Gesamtfläche.
-Rechtsform GmbH mit Sitz in Prora.
-Jahresbesucherzahl ca. 70.000, davon
  2/3 innerhalb der kurzen Sommersaison.
  Besucherzahlen stagnierend, u.a. infolge 
  verschlechterter Angebotskoordination
  vor Ort.
-Im Normalbetrieb 10 Arbeitskräfte
  Saison, 5 Arbeitskräfte Außersaison.

Museum Prora: Entwicklung

- Juni 1995 naturwissenschaftlich-
   technisches „Museum zum Anfassen“.
- August 1995 Eröffnung einer
   zusätzlichen lokalhistorischen Abteilung.
- 1998 lokalhistorische Abteilung wird
    eigenständig, als „Historisches Prora-
    Museum“.
-. 1998 neu dazu:
    naturwissenschaftlich-technische
    „Wasserwelt“, zusammen mit
    „Museum zum Anfassen“ als
    „Science-Center Prora“.
Der Multiplex-Betrieb ist erforderlich für die Wirtschaftlichkeit.
Finanzierung des Museums Prora

-Aufbau und Betrieb bewußt ohne
  öffentliche Fördermittel.
-Dies war und ist in Prora möglich
 durch  das Zusammentreffen positiver
  Faktoren:
-Historisches Baudenkmal - eine der
  wichtigsten Sehenswürdigkeiten Rügens
-Strandlage, Nähe zu Seebädern
-Parkplätze und Verkehrsinfrastruktur
-Gebäude im öffentlichen Eigentum
-Konzentration „Museumsmeile Prora“.

Museumsmeile Prora Lageplan
Museum Prora -
besondere Schwerpunkte


-Wissenschaftliche Fundierung.
  Sammlungs- und Archivtätigkeit.
-Museumsdidaktik: Informationsebenen, 
  Exponate weitgehend interaktiv.
-Texte in Deutsch und Englisch.
-Familienfreundlichkeit.
-Moderne Ausstellungstechnik, eigener
  Exponatebau, eigene Softwareerstellung
   (Linux).
Museum Prora -
Unternehmenskonzeption


-Übergabe von unternehmerischer
  Verantwortung und GmbH-Anteilen
  durch die externen Gründer an die
  heutigen Rüganer Leistungsträger.
-Seit Jahren synergetische Kooperation
  mit Nachbareinrichtungen, insbesondere
  Grafikmuseum Vogel, Planet DDR, One
  World Camp Prora Youth Hostel,
  Prora 24 Event GmbH, Kunsthaus.
-Ohne externe Störungen langfristig
  wirtschaftlich stabil - ohne Abhängigkeit
  von Fördermitteln.
Problem Wettbewerbsverzerrung

-Bis 2000 existierten in Prora zwei
  fördermittelfreie Darstellungen der
  Lokalgeschichte: Im Museum Prora und
  in der KulturKunststatt Prora.
-Das Museum Prora hat sich freiwillig der
  staatlichen inhaltlichen Kontrolle
  unterworfen.
- 2000 und 2003 wurden in der
  Museumsmeile Prora zwei weitere
  lokalhistorische Ausstellungen eröffnet,
  und zwar durch Fördermittel finanziert
  (Landes- bzw. EU-Mittel).
-Das Museum Prora kritisierte dies als
  Fördermittelmißbrauch und
  Wettbewerbsverzerrung.
 Die Mehrfachpräsentation irritiert die
 Besucher.
 Sie bewirkt die gegenseitige
 Schwächung der Einrichtungen.
Aktuellstes Problem der Wettbewerbsverzerrung

-Im August 2004 verkaufte die
  Bundesvermögensverwaltung den
  gesamten Museumsblock an die
  Inselbogen GmbH.
-Dabei handelt es sich um ein
  Konsortium um Herrn Kurt Meyer,
  der in der Museumsmeile Prora die
  Museumseinrichtung
  „KulturKunststatt Prora“ betreibt.
-Dieser Verkauf an den Konkurrenten
  bedeutet also eine
  Wettbewerbsverzerrung.
-Näheres hierzu an anderer Stelle in
  diesem Referat.
Problem Denkmalschutz

-Seit 1994 steht die Prora-Anlage unter
 Denkmalschutz.
-Die historische Authentizität des
 Gebäudes ist das wichtigste Exponat der
  Museumsmeile.
-Die amtliche Studie „Prora für Rügen“
  von 1996 sieht für den zentralen Block
  3, den Museumsblock, eine besonders
  strikte Einhaltung des Denkmalschutzes
  vor ...
-... „damit an diesem Block das
  ‚Zeitfenster der Erbauungszeit‘ sichtbar
  wird“.
-Diese Festlegung wurde auch vom Bund
  und dem Land Mecklenburg-
  Vorpommern getragen.
Putzdekor am Dachrand
Verstöße durch KulturKunststatt

-Für uns unverständlich:
 2003 erhielt die KulturKunststatt Prora,
 Herr Kurt Meyer, die denkmalrechtliche
 Genehmigung zum Einschlag eines neuen
 Zuganges in die Stirnseite eines
 Treppenhauses von Block 3.
-Ein solcher stirnseitiger Zugang ist
 nirgendwo sonst in Prora vorhanden; er
 zerstört die Periodizität des
 Treppenhauskammes und damit den
 Denkmalcharakter.
-Ohne Genehmigung ließ Herr Meyer
 ausführen: Fassadenanstrich,
 Kunststoff-Verplattung eines
 Dachkantenabschnittes und
 „Schilderchaos“.

 Behördliche Sanktionen blieben aus.
Ziel der Mietergemeinschaft Prora
Ordnung durch Wegweisung statt Werbung
Realität 2003
Verstöße durch Mobilfunkbetreiber

-2003 wurden vier große
  Mobilfunkantennensysteme auf den
  Museumsblock aufmontiert, ein grober
  Verstoß gegen den Denkmalschutz.
-Entweder erfolgten diese Montagen
  ungenehmigt ...
-... oder die erteilten Genehmigungen
  waren Verstöße gegen den
  Denkmalschutz, also rechtswidrig.
Nummer 1: Mobilfunkantenne auf Fahrstuhlschacht TH 11
Nummer 2: Mobilfunkantenne auf TH 7
Nummer 3 + 4: Mobilfunkantennen auf ehemalige Empfangshalle Prora
Verstöße durch den Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern

-2003 wurden alle Fenster, Türen und
  Elektroinstallationen von Block 5
  beseitigt ...
-... unter Duldung durch das
  Bundesvermögensamt Rostock als
  Vertreter des Eigentümers
-... als angebliche Sicherheitsmaßnahme
  für das Jugendwochenende „Prora 03“,
  veranstaltet durch die Landesregierung
  Mecklenburg-Vorpommern.
zerstörte Fenster im Block 5, Prora
zerstörte Elektroinstallationen im Block 5, Prora
Regenwasser auf den dünnen Stahlbetondecken
Folgen für das Baudenkmal Prora

-Die nur 10 cm dünnen Stahlbeton-
  decken von Block 5 sind dadurch der
  Korrosion und dem Verfall
  preisgegeben.
-Eine statische Tragfähigkeit der Decken
  kann nicht mehr garantiert werden.
-Das Gebäude wurde also vorsätzlich
  abrißreif gemacht bzw. in den
  Ruinenzustand versetzt - ein -schwerwiegender Verstoß gegen den
  Denkmalschutz.
Rolle der Denkmalschutzbehörde

-Die Einwendungen des Museums Prora
  gegen diese Vorgänge wurden von den
  zuständigen Behörden sämtlich
  abgewiesen.
-Wir sehen in den Vorgängen einen
  behördlichen Bruch der
  Denkmalschutzbestimmungen.
Nebenbemerkung

-Im September 2004 ließ das
  Bundesvermögensamt Rostock, als
  Unterbehörde des
  Bundesfinanzministeriums, die
  denkmalgeschützten Ruinen in
  Prora-Nord einschließlich
  Grundstück privat versteigern.
-Den Zuschlag erhielt eine Firma
  „Uniconsult“ mit Sitz in
  Liechtenstein (!),
  mit bis heute unbekanntem Konzept
  und  - angeblich - unbekannten
  Hintermännern.
Ruienenfläche Prora Nord
Ansicht der Ruine in Prora Nord
Problem Museumsgebäude

-Liegenschaftseigentümer des
  Museumsblockes Prora ist die
  Bundesrepublik Deutschland.
-Bis 1999 erlebten die Einrichtungen die
  positive Begleitung des Wachstums der
  Museumsmeile Prora durch die
  Bundesvermögensverwaltung.
-Ab 2000 Bemühung des Bundes um den
  Privatverkauf des Museumsblockes -
  und seither Blockade der
  Weiterentwicklung der Museumsmeile.
-In Erkenntnis dieser Problematik
  dankenswerte Moderation durch den
  Landkreis Rügen seit 2001 bis
  Gegenwart:
-Gemeinsames Betreibermodell der
  Einrichtungen der Museumsmeile -
  Nutzerkonzept, Kaufantrag.
Mietergemeinschaft

-So entstand 2002 die „Prora
  Block 3 Liegenschaftsgesellschaft
  (g)GmbH“ mit
  fünf Gesellschaftern aus dem Kreis
  der Mieter und der Öffnung für
  weitere interessierte Mieter.
-Diese Mietergemeinschaft legte dem
  Bund 2002 ein Nutzungkonzept und
  einen Kaufantrag vor.
-Das Nutzungskonzept sieht die
  Dauernutzung als Museumsmeile mit
  Jugendherberge vor.
-Leider scherte eine Einrichtung, die
  KulturKunststatt Prora, Leiter Herr
  Kurt Meyer, aus der
  Mietergemeinschaft aus, mit einem
  eigenen Kaufantrag und eigenem
  Nutzungskonzept (Hotelanlage statt
  Museumsmeile).

Erster Verkauf 2003

-Der Bund berücksichtigte noch 2
  weitere Bieter.
-Das Bundeskanzleramt hatte
  zugesichert, daß die
  Vergabeentscheidung nur im
  Einvernehmen mit Landkreis und
  Gemeinde erfolgen würde.
-Ein erster Verkauf, mit diesem
  Einvernehmen, erfolgte im Dezember
  2003: an den Eigentümer des
  Eisenbahn- und Technikmuseums in
  Prora.
-Der Käufer sagte die abschnittsweisen
  Weiterverkäufe an die Einrichtungen der
   Museumsmeile zu und verhandelte mit
  den kaufwilligen Mietern darüber.
-Dieser erste Verkauf scheiterte jedoch
  im Frühjahr 2004.
Zweiter Verkauf 2004

-Im August 2004 verkaufte der Bund
 den Museumsblock unter Geheimhaltung
 an das Konsortium Inselbogen GmbH
 des ausgescherten Betreibers Kurt
 Meyer.
-Dieser Verkauf erfolgte gegen die
 Ablehnung durch den Landkreis Rügen
 und ohne Positionierung seitens der
 Gemeinde Binz, also unter eklatantem
 Bruch der Zusicherung des
 Bundeskanzleramtes.
-Der Kaufantrag der Mietergemeinschaft
 sowie Kaufanträge anderer Mieter
 waren überhaupt nicht verhandelt
 worden.
-Wir sehen dies als einen Rechtsbruch
 durch das Bundesfinanzministerium.
Rolle des Deutschen Bundestages

-Der Verkauf des Museumsblockes
  bedurfte der Zustimmung durch den
  Bundestag.
-Die Mietergemeinschaft und der
  Landkreis Rügen ersuchten den
  zuständigen Bundestags-
  Haushaltsausschuß, vor seiner
  Entscheidung den Verkaufsvorgang zu
  überprüfen.
-Die Mietergemeinschaft fragte auch:
  Warum wurde nicht einer der vier
  leerstehenden Prora-Blöcke für das
  Hotelprojekt des Konsortiums Meyer
  verkauft?
  Warum mußte es ausgerechnet der
  Museumsblock sein?
Rolle des Bundestages (II)

-Die verantwortlichen Abgeordneten
  („Berichterstatter“) waren im Januar
  2005 in Prora, in 4 ausgewählten
  Museen, je 10 Minuten. 
-Gegen massive, auch von
  Abgeordnetenkollegen vorgetragene
  Bedenken genehmigte der
  Haushaltsausschuß im Februar 2005   den Verkauf an das Konsortium   
  Meyer - „einstimmig“.
-Die verantwortlichen Abgeordneten
  versuchen jetzt parteiübergreifend
  gemeinsam, ihre Entscheidung
  gegenüber den Hauptgeschädigten 
  mit Behauptungen zu rechtfertigen,
  die bereits vor der Entscheidung als
  falsch nachgewiesen waren.
-Wir und die anderen geschädigten  
  Einrichtungen beklagen den
  Vorgang als den „Prora-Skandal“.

Rolle der Gemeinde Binz

-Lt. Angabe des Hauptberichterstatters,
  des Bundestagsabgeordneten Fromme
  (CDU), stimmte der Binzer
  Bürgermeister, Herr Schaumann, dem
  Verkauf an das Konsortium Meyer zu.
-In einem eigens eingeladenen Gespräch
  bestritt Bürgermeister Schaumann diese
  Angabe von Herrn Fromme; er war
  aber nicht bereit, das Protokoll dieses
  Gespräches freizugeben.




Lösung Weiterverkäufe

-Wirtschaftliche Grundtatsache: Kein
  Unternehmen kann als Mieter eines
  Konkurrenten bestehen.

-Deshalb haben die größeren Mieter das
 Konsortium Meyer im Februar 2005 um
 den Weiterverkauf ihrer Bereiche
 gebeten, als einzigen Lösungsweg für
 den Erhalt der Museumsmeile.
-Herr Meyer hat bisher weder auf diese
 Kaufangebote reagiert noch die Mieter  
 über seine Vorhaben informiert.
Zerstörung der Museumsmeile durch Landesfördermittel?

-Das Konsortium Inselbogen GmbH
  plant den Umbau des Museumsblockes
  in eine Hotelanlage, d.h. die Erhaltung
  des Museums Meyer (Originalton Herr
  Meyer: „All-in-One-Museum“) und die -Zerstörung der übrigen Einrichtungen.
-Hierzu verlangt die Inselbogen GmbH
  vom Land Mecklenburg-Vorpommern
  Fördermittel in Höhe von ca. 20 Mio.
  EUR ...
-d.h. ca. 60 EUR Steuergelder je 1 EUR
  Kaufpreis
  ... dafür, daß in den Räumen der
  heutigen Museen Hotelbetriebe
  eingerichtet werden sollen.
-80 bestehende Arbeitsplätze werden
  zerstört.
Rolle der Landesregierung

-Die bedrohten Einrichtungen haben
  beim Land Mecklenburg-
  Vorpommern beantragt,
  Fördermittel für die
  Inselbogen GmbH nicht zu
  gewähren,
  sofern damit ansässige Betriebe in
  Prora zerstört werden.
-Die bisherigen Antworten der
  Landesregierung an die
  Einrichtungen der Museumsmeile
  sind leider ausweichend.
-Auch von einem Eintreten des
  zuständigen Ministeriums für
  Wissenschaft, Bildung und Kultur
  des Landes Mecklenburg-
  Vorpommern für den Erhalt der
  Museumsmeile Prora,
  der größten kulturelle Konzentration
  im Land, ist uns nichts bekannt.
Perspektive

-Sofern es nicht gelingt, den
 Weiterverkauf der benötigten Räume
  und Flächen durchzusetzen, muß das
  Museum Prora schließen.
-Ein geeigneter Ausweichstandort ist
  nicht vorhanden, d.h. das Museum
  Prora wird zerstört.
-In gleicher Weise sind auf die
  Weiterverkäufe existentiell angewiesen:
  Kunsthaus, Grafiksammlung Vogel,
  Planet DDR, Jugendherberge One
  World Camp Prora, Prora 24 Event
  GmbH.
-Ohne diese Weiterverkäufe wird die
 Museumsmeile Prora unvermeidlich
 zerstört.

Dank an den Landkreis Rügen

-Wir sind dankbar, daß der Landkreis
  Rügen beständig für den Erhalt der
  Museumsmeile Prora gewirkt hat und
  nach wie vor wirkt.
-Unser Dank gilt persönlich der
  Landrätin, Frau Kassner, und ihrem
 Amtsleiter für Wirtschaft und Kultur,
  Herrn Kammann.
Gesamteinschätzung

-Wir können uns aber dieses Eindrucks
  nicht erwehren:
-Die Museumsmeile Prora ist bei der
 Gemeinde Binz, beim Land
  Mecklenburg-Vorpommern, bei der
  Bundesregierung und beim Deutschen
  Bundestag unerwünscht; sie soll
  beseitigt werden.
-Warum? Welche Interessen? Welche
 Einflußnahmen? Darüber können wir nur
  spekulieren.
-Wir halten die Zerstörung der
  Museumsmeile Prora für rechtswidrig
  und gegen fundamentale demokratische
  Prinzipien verstoßend.

Aktueller Nachtrag:
Am 04.August 2005 anläßlich des Besuches des Bundesvorsitzenden der LINKSPARTEI.PDS, Prof.Bisky in der Museumsmeile Prora
Zerstörung der Museumsmeile durch Konkurrentenwillkür! -1-
-Der Geschäftsführer der Inselbogen 
  GmbH, Herr Kurt Meyer ist in Person
  auch Geschäftsführer und Inhaber des
  Museums „KulturKunststatt Prora“ -
  also einer der Kultureinrichtungen der
  Meile.
-Diese Doppelrolle missbrauchend wurde
  im Juli begonnen, unmittelbar
  benachbarte Kulturein-richtungen zu
  Herrn Meyer ganz bzw. in Teilen durch
  die Inselbogen GmbH zu kündigen.  
-So wurde der Besucherparkplatz des
  Museum Prora durch die Inselbogen
  GmbH gekündigt.
-So wurde das Museum Prora
  aufgefordert, 1/3 der Fläche des
  beliebten „Museums zum Anfassen“ an
  den Konkurrenten „KulturKunststatt
  Prora“ herauszugeben.
Zerstörung der Museumsmeile durch Konkurrentenwillkür! -2-
-Der Geschäftsführer der Inselbogen
  GmbH, Herr Kurt Meyer
  „beauftragte“ sich selbst als
  Museumsbetreiber, Baumaßnahmen
  bei den unmittelbar zur
  „KulturKunststatt Prora“
   benachbarten Mietern durch-
   zuführen, so das deren Betrieb
  behindert wird.
-Das Museum Prora hatte eine
  Woche in der wichtigen Hochsaison
  ein Baugerüst und Baulärm zu
  ertragen.
-Die ausgeführten Baumaßnahmen
  wurden nicht fachgerecht ausgeführt
  und schädigen das
  denkmalgeschützte Gebäude
  nachhaltig.
Zerstörung der Museumsmeile durch Konkurrentenwillkür! -3-

Der Geschäftsführer der Inselbogen GmbH, Herr Kurt Meyer beauftragte ein Rechtsanwaltbüro zur Durchsetzung:
-Werbeeinschränkungen zu Lasten der 
  Kultureinrichtungen der Museumsmeile.
-Ausspähung interner Geschäftsabläufe
  der benachbarten Museen.
-Der rechtswidrigen ausgesprochenen
  Kündigungen.